Dein Begriffskompass
Was bedeutet Nichteinsatzzeit?
Nichteinsatzzeit ist die Zeit, in der eine beim Personaldienstleister angestellte Person keinem Kundeneinsatz zugeordnet ist, das Arbeitsverhältnis aber besteht. Das Entgelt wird weitergezahlt, ohne dass eine Abrechnung gegenüber einem Kunden erfolgt. Sie entsteht durch Lücken zwischen zwei Einsätzen, vorzeitige Beendigungen und Einstellungen ohne Anschlusseinsatz. Von Urlaub und Krankheit ist sie zu unterscheiden.
Kurz gesagt
- Nichteinsatzzeit ist bezahlte Zeit ohne Erlös.
- Sie ist der zentrale Kostenfaktor im Geschäftsmodell der Überlassung.
- Sie unterscheidet sich von Urlaub und Krankheit, die eigene Regelungen haben.
Warum das für dich zählt
Nichteinsatzzeit ist der Punkt, an dem Auslastung betriebswirtschaftlich wirkt. Sie entsteht durch Lücken zwischen zwei Einsätzen, durch vorzeitige Beendigungen und durch Einstellungen ohne Anschlusseinsatz. Wer sie nicht misst, kennt seine tatsächliche Marge nicht.
Häufig verwechselt mit
- Urlaub — geplante Abwesenheit mit eigenem Anspruch.
- Entgeltfortzahlung — Zahlung bei Krankheit, eigene Rechtsgrundlage.
- Unterbrechungszeiten im AÜG — rechtlicher Begriff mit Fristwirkung, keine betriebswirtschaftliche Größe.
Verwandte Begriffe
Produktivstunden · Deckungsbeitrag Zeitarbeit · Einsatz in der Zeitarbeit · Sollstunden · Stundenverrechnungssatz
