Dein Begriffskompass
Was bedeutet Sollstunden?
Sollstunden sind die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit einer Person in einem Zeitraum, meist je Monat. Sie ergeben sich aus dem Arbeitsvertrag in Verbindung mit dem anwendbaren Tarifwerk und bilden den Bezugspunkt für die Führung eines Arbeitszeitkontos. Die Differenz zu den tatsächlich geleisteten Iststunden ergibt Plus- oder Minusstunden.
Kurz gesagt
- Sollstunden stehen im Arbeitsvertrag, nicht im Kundenauftrag.
- Die Differenz zu den Iststunden ergibt Plus- oder Minusstunden.
- Feiertage und Urlaub wirken sich je nach Tarifwerk unterschiedlich aus.
Warum das für dich zählt
Ohne festen Sollwert lässt sich kein Arbeitszeitkonto führen. Weichen Einsatzzeiten regelmäßig vom Soll ab, sammeln sich Salden an, die irgendwann ausgeglichen werden müssen. Wer das nicht laufend verfolgt, entdeckt es erst, wenn ein Ausgleich fällig wird.
Häufig verwechselt mit
- Iststunden — die tatsächlich geleisteten Stunden.
- Produktivstunden — die einem Kunden zugeordneten Stunden.
- Regelarbeitszeit — allgemeiner Begriff, hier ist die vertragliche Vereinbarung gemeint.
Verwandte Begriffe
Iststunden · Arbeitszeitkonto · Minusstunden · Produktivstunden · Stundennachweis
