Dein Begriffskompass
Was bedeutet Besetzungsquote?
Die Besetzungsquote gibt an, welcher Anteil der angenommenen Aufträge tatsächlich besetzt wurde. Berechnet wird sie als Verhältnis besetzter zu angenommenen Aufträgen in einem Zeitraum; abgelehnte Aufträge stehen nicht im Nenner. Sie misst die Verlässlichkeit gegenüber dem Kunden und wird erst zusammen mit der Zahl angenommener Aufträge aussagekräftig.
Kurz gesagt
- Die Quote misst Verlässlichkeit gegenüber dem Kunden, nicht Vertriebsleistung.
- Wer nur einfache Aufträge annimmt, hat eine hohe Quote und wenig Umsatz.
- Sinnvoll wird sie erst zusammen mit der Zahl angenommener Aufträge.
Warum das für dich zählt
Eine hohe Besetzungsquote klingt gut, bis man sieht, wie wenige Aufträge überhaupt angenommen wurden. Die Quote lässt sich verbessern, indem man schwierige Aufträge ablehnt. Deshalb gehört immer die absolute Zahl daneben, sonst steuert man in die falsche Richtung.
Häufig verwechselt mit
- Angebotsquote — misst, welcher Anteil der Vorstellungen zu einem Gespräch führt.
- Einstellungsquote — betrifft Bewerbungen, nicht Aufträge.
- Auslastung — beschreibt eingesetzte Mitarbeitende, nicht erfüllte Aufträge.
Verwandte Begriffe
Angebotsquote · Time to Fill · Auftrag in der Zeitarbeit · Vertriebssteuerung · Kundenanfrage
Die Quote entsteht von selbst, wenn Aufträge und ihr Ausgang im System stehen statt in einer separaten Liste. Mehr dazu auf Kennzahlen.
Im passenden Ablauf
Wie sich der Begriff im Arbeitsalltag einordnet, zeigt Kennzahlen ohne Zusatzaufwand. Dort stehen Ablauf, zugehörige Funktionen und Grenzen im Zusammenhang.
