Dein Begriffskompass
Was bedeutet Time to fill?
Time to fill misst die Zeit von der Entstehung eines Personalbedarfs bis zur Besetzung. In der Personaldienstleistung beginnt die Zählung üblicherweise mit dem Eingang der Kundenanfrage und endet mit der Zusage des Kunden zu einem vorgestellten Kandidaten. Ohne festgelegten Start- und Endpunkt ist die Kennzahl nicht vergleichbar. Aussagekräftig ist der Median je Berufsgruppe.
Kurz gesagt
- Ohne festgelegten Start- und Endpunkt ist die Kennzahl innerhalb eines Unternehmens nicht vergleichbar.
- Der Median ist aussagekräftiger als der Durchschnitt, weil einzelne Langläufer jeden Mittelwert verzerren.
- Getrennt nach Berufsgruppe ausgewertet ist sie brauchbar, über alle Berufe hinweg selten.
Warum das für dich zählt
Time to fill ist die Kennzahl, an der die Kundenzufriedenheit am unmittelbarsten hängt. Sie ist zugleich die, die im Wettbewerb entscheidet, weil der Kunde meist das erste brauchbare Profil nimmt. Wer sie nicht je Berufsgruppe kennt, kann nicht beurteilen, welche Anfragen realistisch bedienbar sind.
Häufig verwechselt mit
- Time to hire — misst meist die Zeit vom ersten Kontakt mit dem Kandidaten bis zur Zusage, also einen Teilabschnitt.
- Reaktionszeit — die Zeit bis zum ersten versendeten Profil. Sie entscheidet den Wettbewerb, ist aber nicht dasselbe.
- Cost per Hire — misst Kosten statt Zeit.
Verwandte Begriffe
Kundenanfrage · Matching · Cost per Hire · Talentpool
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Im passenden Ablauf
Wie sich der Begriff im Arbeitsalltag einordnet, zeigt Sehen, ob Vertrieb und Recruiting funktionieren. Dort stehen Ablauf, zugehörige Funktionen und Grenzen im Zusammenhang.
