Dein Begriffskompass
Was bedeutet Angebotsquote?
Die Angebotsquote gibt an, welcher Anteil der versendeten Kandidatenprofile zu einer positiven Rückmeldung führt, also mindestens zu einer Einladung zum Gespräch. Sie misst die Treffgenauigkeit der Vorauswahl, nicht die Eignung der Kandidaten. Ein niedriger Wert weist meist auf ein unscharfes Anforderungsprofil hin. Aussagekräftiger als die Quote selbst ist der festgehaltene Ablehnungsgrund.
Kurz gesagt
- Die Quote bewertet die Vorauswahl, nicht die Kandidaten.
- Ein niedriger Wert bedeutet meist ein unscharfes Anforderungsprofil.
- Der Ablehnungsgrund ist aussagekräftiger als die Quote selbst.
Warum das für dich zählt
Wer viele Profile versendet und wenige Rückmeldungen bekommt, arbeitet doppelt. Die Angebotsquote macht diesen Aufwand sichtbar. Ihr eigentlicher Wert liegt aber im Grund der Ablehnung: fehlende Qualifikation, falscher Zeitraum, zu hoher Satz. Ohne diesen Grund bleibt die Quote eine Zahl ohne Handlungsanweisung.
Häufig verwechselt mit
- Besetzungsquote — bezieht sich auf Aufträge, nicht auf Profile.
- Apply Rate — misst Bewerbungen auf Anzeigen.
- Conversion Rate — allgemeiner Begriff aus dem Kampagnenumfeld.
Verwandte Begriffe
Profilversand · Kandidatenprofil · Anforderungsprofil · Besetzungsquote · Muss- und Kann-Kriterien
Wenn die Rückmeldung am Profil hängt, entsteht die Auswertung ohne zusätzliche Erfassung. Mehr dazu auf Profilvertrieb.
Im passenden Ablauf
Wie sich der Begriff im Arbeitsalltag einordnet, zeigt Profile aktiv beim Kunden platzieren. Dort stehen Ablauf, zugehörige Funktionen und Grenzen im Zusammenhang.
