Lexikon · Vertrieb und Auftrag

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Kandidatenprofil

Was der Begriff bedeutet, wie er sich abgrenzt und worauf du als Personaldienstleister achten solltest.

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Kandidatenprofil

Was der Begriff bedeutet, wie er sich abgrenzt und worauf du als Personaldienstleister achten solltest.

Was bedeutet Kandidatenprofil?

Ein Kandidatenprofil ist die aufbereitete Darstellung einer Person für ein Kundenunternehmen. Es fasst Qualifikation, Nachweise, relevante Erfahrung, Verfügbarkeit und Eignung für den konkreten Einsatz zusammen und beantwortet damit eine Frage: Passt diese Person zu diesem Auftrag. Versendet wird es üblicherweise ohne Namen und Kontaktdaten, damit der Kontakt nicht am Personaldienstleister vorbeiläuft.

Kurz gesagt

  • Das Profil beantwortet eine Frage: passt diese Person zu diesem Auftrag.
  • Anonymisiert versendet, weil die Vermittlung sonst am Personaldienstleister vorbeilaufen kann.
  • Ein Profil ohne Bezug zum Auftrag wirkt wie ein Massenversand und wird entsprechend gelesen.

Warum das für dich zählt

Ein Kandidatenprofil ist das Verkaufsdokument der Personaldienstleistung. Der Kunde entscheidet daran, ob er ein Gespräch führt. Profile, die für jeden Auftrag gleich aussehen, senken die Rückmeldequote. Profile, die die drei Anforderungen des Auftrags direkt beantworten, erhöhen sie.

Häufig verwechselt mit

  • Lebenslauf — chronologische Selbstdarstellung der Person, nicht auf den Auftrag zugeschnitten.
  • Anforderungsprofil — beschreibt die Stelle, nicht die Person.
  • Qualifikationsprofil — interne Sammlung der Fähigkeiten ohne Auftragsbezug.

Verwandte Begriffe

Profilvertrieb · Profilversand · Anforderungsprofil · Qualifikationsprofil · Angebotsquote


Wer Profile aus dem vorhandenen Kandidatenbestand erzeugt statt sie jedes Mal neu zu schreiben, kommt schneller zur Vorstellung. Mehr dazu auf Profilvertrieb.

Im passenden Ablauf

Wie sich der Begriff im Arbeitsalltag einordnet, zeigt Profile aktiv beim Kunden platzieren. Dort stehen Ablauf, zugehörige Funktionen und Grenzen im Zusammenhang.

Fragen vor der Entscheidung

Häufige Fragen zum Begriff

Warum wird ein Kandidatenprofil anonymisiert?
Damit der Kunde die Person nicht am Personaldienstleister vorbei direkt ansprechen kann. Üblich ist, Name, Anschrift und Kontaktdaten wegzulassen und erst nach der Zusage zum Gespräch freizugeben.

Was gehört in ein Kandidatenprofil?
Qualifikation und Nachweise, relevante Berufserfahrung mit Dauer, Verfügbarkeit, Mobilität und ein kurzer Bezug darauf, warum die Person zu diesem Auftrag passt. Alles Übrige lenkt ab.

Wie lang sollte ein Kandidatenprofil sein?
So lang, dass ein Entscheider es in unter zwei Minuten liest. In der Praxis ist eine Seite der Normalfall.

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