Dein Begriffskompass
Was bedeutet Schichtmodell?
Ein Schichtmodell legt fest, in welchen Zeitfenstern in einem Betrieb gearbeitet wird und wie die Mitarbeitenden darauf verteilt sind. In gewerblichen Einsätzen sind Frühschicht, Spätschicht, Nachtschicht sowie Zwei- und Dreischichtbetrieb üblich. Für einen überlassenen Mitarbeitenden bestimmt das Modell Verdienst, Anfahrt und Vereinbarkeit mit dem Privatleben.
Kurz gesagt
- Die Schicht ist neben der Anfahrt der häufigste Grund für eine Absage in Helferberufen.
- Zuschläge für Nacht, Sonntag und Feiertag hängen am Modell und gehören in die Kalkulation.
- Ein Kandidat, der ein Modell nicht fahren kann, sagt nach der Vorstellung ab. Das kostet den Auftrag und Vertrauen.
Warum das für dich zählt
Das Schichtmodell entscheidet früher über eine Besetzung als die Qualifikation. Ein Kommissionierer, der keine Nachtschicht fahren kann, ist für einen Dreischichtbetrieb nicht platzierbar, egal wie gut er passt. Wer die Schichtbereitschaft nicht als Feld führt, findet das im Gespräch heraus und nicht in der Suche.
Häufig verwechselt mit
- Arbeitszeitmodell — der weitere Begriff, er umfasst auch Gleitzeit und Teilzeit. Das Schichtmodell betrifft die Lage der Arbeitszeit im Tag.
- Einsatzplanung — dort werden Personen auf Schichten verteilt. Das Modell ist der Rahmen dafür.
- Rufbereitschaft — dort wird Verfügbarkeit vergütet, nicht Arbeitszeit. Eine andere Konstruktion mit eigenen Regeln.
Verwandte Begriffe
Einsatzplanung · Arbeitszeiterfassung · Stundenverrechnungssatz · Branchenzuschläge · Bewerbervorqualifizierung
Wenn Schichtbereitschaft als Feld am Kandidaten steht, findet die Suche nur Kandidaten, die das Modell fahren können. Wie eine Anzeige daraus entsteht, steht auf Eine Anzeige einmal schalten.
