Dein Begriffskompass
Was bedeutet Rahmenvertrag?
Ein Rahmenvertrag legt die allgemeinen Bedingungen der Zusammenarbeit zwischen einem Personaldienstleister und einem Kundenunternehmen fest: Konditionen, Abläufe, Haftung und Zahlungsziele für alle künftigen Einsätze. Einen konkreten Einsatz begründet er nicht, dafür wird je Überlassung ein eigener Vertrag geschlossen. Zu Aufträgen verpflichtet er den Kunden in der Regel nicht und schließt weitere Anbieter selten aus.
Kurz gesagt
- Ein Rahmenvertrag verpflichtet den Kunden in der Regel nicht, Aufträge zu erteilen.
- Er schließt weitere Anbieter selten aus. Wer das annimmt, gibt einen Zielkunden ohne Grund auf.
- Seine Laufzeit ist die wichtigste Vertriebsinformation, die ein Zielkunde freiwillig herausgibt.
Warum das für dich zählt
Der Rahmenvertrag wird im Vertrieb häufig als Absage gelesen. Das ist er meistens nicht. Er beschreibt einen Zustand mit einem Enddatum. Wer nach der Laufzeit fragt, bekommt statt einer Absage ein Wiedervorlagedatum. Wer nicht fragt, streicht den Betrieb und ruft nie wieder an.
Häufig verwechselt mit
- Überlassungsvertrag — der betrifft den einzelnen Einsatz und die konkrete Person. Der Rahmenvertrag steht darüber.
- Exklusivvereinbarung — die schließt andere Anbieter aus. Ein Rahmenvertrag tut das nur, wenn es ausdrücklich vereinbart ist.
- Einkaufsportal — dort läuft die Beschaffung über eine Plattform. Das ist eine andere Hürde als ein Rahmenvertrag und meist eine höhere.
Verwandte Begriffe
Überlassungsvertrag · Kundenanfrage · Stundenverrechnungssatz · Profilvertrieb · Arbeitnehmerüberlassung
Das Laufzeitende gehört als Datum an den Kunden und nicht in eine Notiz. Wie daraus eine Wiedervorlage wird, steht auf Kundenanfragen schneller beantworten.
Im passenden Ablauf
Wie sich der Begriff im Arbeitsalltag einordnet, zeigt Kundenanfragen schneller beantworten. Dort stehen Ablauf, zugehörige Funktionen und Grenzen im Zusammenhang.
