Dein Begriffskompass
Was bedeutet Kundenhistorie?
Die Kundenhistorie ist die festgehaltene Abfolge aller Vorgänge mit einem Kunden: Anfragen und ihr Ausgang, vorgestellte Kandidaten, Rückmeldungen, Absagegründe, vereinbarte Sätze und Besonderheiten des Betriebs. Sie macht Wissen unabhängig von einzelnen Personen verfügbar. Ihr Wert liegt nicht in der Vollständigkeit, sondern in wenigen wiederkehrenden Details, und sie entsteht beim Vorgang selbst.
Kurz gesagt
- Was nur im Kopf eines Disponenten steht, ist beim nächsten Urlaub nicht verfügbar.
- Absagegründe sind der wertvollste Teil der Historie und werden am seltensten festgehalten.
- Eine Historie ohne Pflege ist schlimmer als keine, weil sie falsches Vertrauen erzeugt.
Warum das für dich zählt
Der Wert liegt nicht in der Vollständigkeit, sondern in wenigen wiederkehrenden Details: welcher Ansprechpartner wirklich entscheidet, welche Qualifikation zuletzt abgelehnt wurde, welcher Verrechnungssatz durchging. Wer diese drei Dinge festhält, besetzt beim nächsten Mal schneller.
Häufig verwechselt mit
- Kundenakte — eher die Sammlung der Dokumente als der Verlauf.
- CRM — das System, die Historie ist ein Teil davon.
- Auftragsübersicht — zeigt nur Aufträge, nicht Rückmeldungen und Gründe.
Verwandte Begriffe
CRM für Personaldienstleister · Bestandskundenreaktivierung · Kundenanfrage · Angebotsquote · Disposition
Wenn Rückmeldungen und Gründe am Vorgang hängen, steht das Kundenwissen beim nächsten Auftrag bereit, ohne dass jemand danach sucht. Mehr dazu auf Kundenwissen.
Im passenden Ablauf
Wie sich der Begriff im Arbeitsalltag einordnet, zeigt Kundenwissen im System halten. Dort stehen Ablauf, zugehörige Funktionen und Grenzen im Zusammenhang.
