Dein Begriffskompass
Was bedeutet Bewerbungsabbruch?
Ein Bewerbungsabbruch liegt vor, wenn eine Person den Bewerbungsvorgang beginnt und nicht abschließt. Er unterscheidet sich vom Nichtbewerben dadurch, dass Interesse bestand und erst im Ablauf verloren ging. Häufige Ursachen sind Formularlänge, Pflichtfelder und ein erzwungener Dateiupload. Sichtbar wird der Abbruch nur, wenn Beginn und Abschluss des Vorgangs getrennt gezählt werden.
Kurz gesagt
- Der Abbruch trifft die Interessierten, nicht die Unentschlossenen. Deshalb ist er teuer.
- Formularlänge, Pflichtfelder und Dateiupload sind die häufigsten Ursachen.
- Ohne Messung des Einstiegs bleibt der Abbruch unsichtbar.
Warum das für dich zählt
Für einen abgebrochenen Bewerber wurde bereits Mediabudget ausgegeben. Er hat die Anzeige gesehen, geklickt und angefangen. Ihn zu verlieren ist teurer als jemanden, der nie geklickt hat. Trotzdem messen die wenigsten Betriebe diesen Punkt.
Häufig verwechselt mit
- Absage — eine Entscheidung des Betriebs, der Abbruch geht vom Kandidaten aus.
- Ghosting — Abbruch der Kommunikation nach der Bewerbung, nicht währenddessen.
- Apply Rate — misst das Verhältnis, der Abbruch beschreibt den Vorgang.
Verwandte Begriffe
Apply Rate · Recruiting Funnel · Candidate Journey · Conversion Rate im Recruiting · Bewerbervorqualifizierung
Ein kurzes Formular auf der eigenen Karriereseite senkt den Abbruch messbar, weil weniger Schritte zwischen Interesse und Absenden liegen. Mehr dazu auf Karriereseite.
Im passenden Ablauf
Wie sich der Begriff im Arbeitsalltag einordnet, zeigt Die eigene Karriereseite nutzen. Dort stehen Ablauf, zugehörige Funktionen und Grenzen im Zusammenhang.
