Lexikon · Vertrag und Recht

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DSGVO bei Bewerberdaten

Was der Begriff bedeutet, wie er sich abgrenzt und worauf du als Personaldienstleister achten solltest.

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Lexikon · Vertrag und Recht

DSGVO bei Bewerberdaten

Was der Begriff bedeutet, wie er sich abgrenzt und worauf du als Personaldienstleister achten solltest.

Was bedeutet DSGVO bei Bewerberdaten?

Die Verarbeitung von Bewerberdaten unterliegt der Datenschutz-Grundverordnung und den ergänzenden nationalen Regelungen. Zulässig ist sie nur mit Rechtsgrundlage, für einen festgelegten Zweck und nur so lange, wie dieser Zweck besteht.

Kurz gesagt

  • Für das laufende Verfahren genügt in der Regel der Beschäftigungsbezug als Grundlage.
  • Für die weitere Speicherung im Talentpool braucht es eine Einwilligung.
  • Ohne Löschkonzept wächst der Bestand und mit ihm das Risiko.

Rechtsstand: 05.09.2026 · Quelle: Datenschutz-Grundverordnung und Bundesdatenschutzgesetz. Dieser Eintrag wird jährlich geprüft.

Warum das für dich zählt

Personaldienstleister sammeln über Jahre große Bewerberbestände. Genau dieser Bestand ist ihr wertvollstes Gut und zugleich das größte Datenschutzrisiko. Der Unterschied zwischen beidem liegt allein in der Rechtsgrundlage und im Löschkonzept.

Häufig verwechselt mit

Verwandte Begriffe

Einwilligung für den Talentpool · Talentpool · Bewerbermanagement · Bewerberreaktivierung · AGG im Recruiting


Wenn Einwilligung und Speicherfrist am Datensatz hängen, ist die Löschung planbar statt eine jährliche Suchaktion. Mehr dazu auf Recruiting.

Im passenden Ablauf

Wie sich der Begriff im Arbeitsalltag einordnet, zeigt Recruiting im Überblick. Dort stehen Ablauf, zugehörige Funktionen und Grenzen im Zusammenhang.

Quellen

Quelle Wofür Status
Gesetze im Internet — Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Rechtsgrundlagen der Verarbeitung URL geprüft am 05.09.2026
Gesetze im Internet — Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Beschäftigtendatenschutz und Speicherung URL geprüft am 05.09.2026
Fragen vor der Entscheidung

Häufige Fragen zum Begriff

Wie lange dürfen Bewerberdaten gespeichert werden?
So lange der Zweck besteht. Nach Abschluss des Verfahrens ist eine begrenzte Aufbewahrung zur Rechtsverteidigung üblich. Die konkrete Dauer gehört ins eigene, anwaltlich geprüfte Löschkonzept.

Braucht man für den Talentpool eine Einwilligung?
Für die Speicherung über das Verfahren hinaus ist eine Einwilligung der übliche Weg. Sie muss freiwillig, informiert, dokumentiert und widerrufbar sein.

Was gehört in ein Löschkonzept?
Welche Daten zu welchem Zweck wie lange gespeichert werden, wann gelöscht wird und wer das prüft. Ohne diese Festlegung ist die Speicherdauer nicht begründbar.

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