Datenmigration zu talent.Flow: So gelingt der Wechsel ohne Chaos
Du wechselst in ein neues System – und fragst dich, wie aufwendig die Datenmigration wirklich wird?
Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an.
Auf dein aktuelles System, deine Datenqualität und darauf, wie klar du deine Daten strukturiert hast.
Die gute Nachricht: Wenn du weißt, worauf es ankommt, lässt sich der Aufwand sehr gut planen und steuern.
In diesem Artikel zeigen wir dir:
- welche Daten du sinnvoll migrieren solltest
- worauf es wirklich ankommt (Spoiler: nicht die Datenmenge)
- wie die Migration zu talent.Flow konkret abläuft
- und wie du schnell eine realistische Einschätzung bekommst
‍
Warum die Datenmigration ĂĽber Erfolg oder Frust entscheidet
‍
Die Datenmigration ist kein technisches Detail – sie entscheidet darüber, wie gut du mit deinem neuen System arbeiten kannst.
Wenn Daten unvollständig, doppelt oder falsch zugeordnet sind, entstehen genau die Probleme, die du eigentlich lösen wolltest:
- unklare Prozesse
- schlechteres Matching
- unnötiger manueller Aufwand
Deshalb gilt: Eine saubere Migration ist die Basis fĂĽr alles, was danach kommt.
‍
Welche Daten du wirklich migrieren solltest (und welche nicht)
‍
Grundsätzlich können folgende Datenbereiche übernommen werden:
Bewerber
Profile, Lebensläufe, Dokumente, Kommunikationen
Kunden
Firmen, Ansprechpartner
Anfragen / Aufträge / Projekte
Je nach Struktur im Quellsystem
Stellenanzeigen
Jobs und Ausschreibungen
Unsere klare Empfehlung aus der Praxis:
- Migriere nur aktive und relevante Daten
- Verzichte bewusst auf alte oder ungenutzte Datensätze
Warum?
Weil du sonst alte Probleme einfach in dein neues System überträgst.
‍
Die wichtigste Regel: Datenqualität schlägt Datenmenge
‍
Viele denken: „Je mehr Daten wir übernehmen, desto besser.“
In der Praxis ist oft das Gegenteil der Fall.
Unvollständige oder veraltete Daten führen zu:
- schlechteren Suchergebnissen
- ungenauem Matching
- zusätzlichem manuellen Aufwand
Deshalb gilt:
- Bereinige Dubletten vor der Migration
- Entferne veraltete Datensätze
- prĂĽfe Pflichtfelder und Strukturen
Die Qualität deiner Daten im Quellsystem bestimmt direkt, wie gut deine Migration funktioniert.
‍
Datenmapping verstehen: So werden deine Daten in talent.Flow ĂĽbertragen
‍
Ein zentraler Schritt jeder Migration ist das sogenannte Datenmapping.
Definition:
Datenmapping beschreibt die Zuordnung deiner bestehenden Datenfelder zu den passenden Feldern in talent.Flow.
Das bedeutet konkret:
- Es können nur Daten übernommen werden, für die es auch ein passendes Feld im Zielsystem gibt
- Statuswerte mĂĽssen im Zielsystem vorhanden sein oder neu definiert werden
‍
Beispiel aus der Praxis
Wenn ein Bewerber im Quellsystem den Status „on hold“ hat, dieser Status aber in talent.Flow nicht existiert, musst du festlegen:
In welchen Status soll dieser Bewerber in talent.Flow ĂĽberfĂĽhrt werden?
‍
Wichtig fĂĽr das Matching: Berufsbezeichnungen
‍
In talent.Flow basieren Berufsbezeichnungen auf dem Katalog der Bundesagentur fĂĽr Arbeit.
Das bedeutet:
- Freitext-Bezeichnungen mĂĽssen zugeordnet werden
- Ein Teil kann automatisch (KI-gestĂĽtzt) erfolgen
- Ein Teil muss manuell ergänzt werden
Warum das wichtig ist?
Weil die Berufsbezeichnung die Grundlage fĂĽr das Matching bildet.
‍
Typische Stolpersteine
(und wie du sie vermeidest)
‍
Aus der Praxis sehen wir immer wieder die gleichen Herausforderungen:
- Zu wenig Zeit eingeplant
- Unklare Datenstrukturen im Quellsystem
- Zu hohe Erwartungen an die automatische Ăśbernahme
Unsere Empfehlung:
- Plane ausreichend Zeit für die Migration ein - wie viel Zeit notwendig ist hängt von deiner Unternehmensgröße und der Komplexität deiner Daten ab
- Starte frĂĽhzeitig mit der DatenprĂĽfung
‍
So läuft die Datenmigration bei talent.Flow konkret ab
‍
Der Ablauf ist klar strukturiert:
- AusfĂĽllen unseres Migrations - Checks
- Erste Sichtung deiner Daten (z. B. via Datendump) und individuelle Kosteneinschätzung
- Abstimmung zum Datenmapping
- DurchfĂĽhrung einer Testmigration
- Analyse von Fehlern und offenen Punkten
- finale Datenbereinigung durch dich
- finale Migration zum abgestimmten Termin
‍
Wichtig:
Je besser deine Vorbereitung, desto reibungsloser läuft der Prozess.
‍
Vorbereitung: Diese Fragen solltest du vorab klären
‍
Um den Aufwand realistisch einschätzen zu können, brauchst du Klarheit über:
- In welchen Systemen liegen deine Daten aktuell?
- In welchem Format kannst du sie bereitstellen?
- Wie ist die Datenqualität (Dubletten, Vollständigkeit)?
- Welche Daten sind wirklich relevant?
- Bis wann kannst du die Daten bereitstellen?
Diese Fragen sind entscheidend fĂĽr eine realistische Planung.
‍
Nächster Schritt: So bekommst du eine realistische Einschätzung
‍
Jede Datenmigration ist anders.
Mit ein paar gezielten Informationen können wir dir schnell sagen:
- wie aufwendig deine Migration wird
- worauf du besonders achten solltest
- und wie wir den Prozess optimal aufsetzen
‍
‍
Frage jetzt deinen Migrations-Check bei uns an
‍
WeiterfĂĽhrender Artikel
Schnittstellen in talent.Flow: So integrierst du dein System ohne BrĂĽche
Du willst verstehen, wie deine Systeme nach der Migration zusammenspielen? Hier erfährst du, welche Schnittstellen möglich sind und wie ein funktionierendes Setup aussieht.
→ Zum Artikel: Schnittstellen in talent.Flow
‍
Systemwechsel in der Personaldienstleistung: So gelingt der Umstieg
Du willst den Gesamtüberblick? Hier erfährst du, wie der komplette Systemwechsel abläuft – von der Entscheidung über die Migration bis zum Go Live und der Schulung deines Teams.
→ Zum Artikel: Systemwechsel in der Personaldienstleistung
‍

.png)
.png)
.png)











